Zahlen-Daten-Fakten

„Amerikanisierung“ des Weihnachtsbaummarktes

Der Trent hin zu den Nordmanntannen steht in der Gunst der Kunden im Zenit. Über 90% greifen zu Ihr als Wunschbaum. Eine zusätzlicher Trennt ist der immer stärkere Formschnitt der Nordmanntannen, um einen perfekten Kegelförmigen und dichten Baum kreieren zu können. Die Verbraucher orientieren sich hier zunehmend an den amerikanischen Weihnachtsbäumen, wo die Tannen mit Heckenscheren in die gewünschte Form gebracht werden. Dieser immense Arbeitsaufwand findet sich dann aber auch im Preis wieder, so dass eine gute formgeschnittene Nordmanntanne mitunter das doppelte kostet wie Ihre naturgewachsene Variante. Entsprechend sind die Preise durch dieses Segment um ca. 5-10% gestiegen. Doch seien wir ehrlich: Auch unsere Wohnungseinrichtung hat heute eine ganz andere Wertigkeit als noch vor 20 Jahren

Oktober 2021
Harald Driehaus, info(at)driehaus-tannenbaeume(dot)de.

Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? 
Hierzulande wohl für viele undenkbar, sind doch festlich geschmückte Tannen und Fichten Inbegriff weihnachtlicher Festlichkeit. So werden in diesem Jahr bundesweit rund 23 bis 24 Mio. Bäume in Wohnstuben, Büros, Kirchen und auf Plätzen aufgestellt werden, womit Deutschland wieder absoluter europäischer Spitzenreiter sein wird. Sehr zur Freude der rund 2.000 deutschen Erzeuger von Weihnachtsbäumen. Sie kultivieren auf einer Fläche von rund 25.000 ha festliche Bäume aller Art und decken damit knapp 80 % des inländischen Bedarfes. Trotz der Langfristigkeit haben sich in den letzten Jahren Trends abgezeichnet. Zum einen ist die Nordmanntanne am beliebtesten: Sie ist uneingeschränkt der „Trendbaum“, rund 90 % aller Käufer greifen zu ihr. Es folgt die Blaufichte mit 5 % Marktanteil; die restlichen 5 % verteilen sich auf Fichten, Edeltannen und weitere Sorten.